Pferde Träume

Ich kann erst dann anfangen, mit einem Pferd zu sprechen, wenn ich gelernt habe, ihm zuzuhören. Wenn ich anfange, es zu verstehen. Ich muss lernen, es zu beobachten, genau hinzuschauen, auf jede Kleinigkeit zu achten. Beobachten, ohne zu bewerten. Nur das sehen, was tatsächlich zu sehen ist. Nur das hören, was tatsächlich zu hören ist.

Pferd - wer bist Du?

Uns geht es darum, den Kindern eine Möglichkeit zu geben, das Lebewesen Pferd, aber auch sich selbst besser kennen zulernen. Im alltäglichen Umgang mit dem Pferd, beim Putzen, Füttern, Pflegen, erleben die Kinder die Pferde in ihrer Umgebung auf natürliche Weise.

 

Bei Rollenspielen erklären wir den Kindern das Verhalten der Pferde und zeigen ihnen Wege, die einen respektvollen, liebevollen aber auch dominanten Umgang mit dem Pferd ermöglichen.

 

Spielerisch lernen die Kinder eine Sprache kennen, die auch die Pferde verstehen. Die Sprache des Körpers. Wie bei einer Fremdsprache kann man auch hier Wort für Wort erlernen. Und mit jedem neuen Wort kann man dem Pferd näher kommen.

Wir möchten den Kindern dabei helfen, einen anderen, natürlichen Zugang zum Pferd zu finden.

 


Der Traum von der Einheit

Am Anfang führen wir die Kinder ohne Sattel auf den Ponys und Pferden. Auf dem Pferd zu sitzen, ohne etwas tun zu müssen, ermöglicht dem Kind zu erspüren, wie sich das Pferd anfühlt und bewegt.

 

Dadurch kann das Kind dann, Schritt für Schritt und ganz bewusst seinen Körper einsetzen und beobachten, was seine Bewegung wiederum bei dem Pferd auslöst.

Und hier beginnt eine Reiterei, die mehr ist, als ein einfaches Benutzen. Eine Reiterei, an der Kind und Pferd gemeinsam wachsen können.

  • Reiten als Kommunikation.
  • Kommunikatives Reiten.